Der kollektive Energiekörper und Heilung durch Barmherzigkeit

Dumpfheit

Ich frage mich, welche Stimmung löst der kollektive Energiekörper in mir aus, der sich seit Corona weiter verdunkelt hat, und wie empfinde ich die kollektive Welt-Atmosphäre, in der wir leben, wie wirkt sie auf mein Befinden?

Das Energie-Feld wird zunehmend unbeweglich, die Vibrationen schwächer.
Arme Seelen verstummen.
Es wird kälter.
Schwarze Nebelfelder, verklumpter Schnee.
Trauer, vertrocknete Tränen -un-erhört- verkrochen in Ritzen.
Bedrücktes Leben. – Bleierner Deckel über allem.
Die Mächte der Finsternis nehmen von uns Besitz.
Was sich bewegt, wird verklumpt.
Der Atem wird schwerer.
Die leisen Klänge verstummen in den schwarzen Löchern, dumpfe Einsamkeit.
Das Leiden ist verhüllt, verleugnet, zerdrückt. Das Mitgefühl wird schwächer.
Ferne Rufe verlassener Kinder.
Kein Schauen mehr. Beziehungslosigkeit. Die noch tanzenden Lebenselemente werden verschluckt.
Erstickte Trauer, ersticktes Leiden, verengtes Leben.
Weder Ruhe, noch Sturm: Halbierts Leben, gedämpft, stumpf, schwer.
Falsche «Tapferkeit» als Schmerz-Abwehr.
Leben gerinnt zu schwarzem, verklumpten Blut. Blut-Armut ist Seelen-Vergessenheit.
Die Schatten über viele Jahrzehnte verschleiert, verschlingen Leben.

Das eben Geschriebene, erschreckt mich selbst. Doch es stimmt überein mit meinem Empfinden und dem so vieler anderer Menschen, die mir nahe sind.
Ich glaube nicht, dass diese und ähnliche Wahrnehmung übertrieben sind, eher im Gegenteil: Viele mögen die zunehmende Dumpfheit nicht in der ganzen Wucht wahrnehmen.

Franz Renggli:

«Im Laufe des 17. Jahrhunderts ist das westliche Abendland zur «Normalität» zurückgekehrt  oder besser gezwungen worden – die Trennung von Mutter und Baby aber ist im Zeitalter  des Industriekapitalismus laufend weiter verschärft worden, so dass wir heute alle ein total  vereinsamtes und tobendes Baby in uns tragen. Wir alle sind in dieser komplett depressiven und psychologischen Struktur «gefangen», dies ist die Grundlage für das Funktionieren des Industriekapitalismus, Grundlage unserer «Konsumwut», für unsere universelle Sucht und damit für die Zerstörungen unseres Planeten.»*

Nun, bei der Corona-Krise wird wiederum, das, was uns trennt, als Allheilmittel gepriesen: Abstand, Isolation, Quarantäne, Apartheid. Damit traumatisieren wir das vereinsamte Baby in uns weiter, obwohl wir nun sehen, dass harte Trennung uns die Krankheit nicht überwinden lässt.
Die Minderung, Trennung und Abspaltung von unseren seelischen Bereichen, unseren weiblichen Qualitäten und dem persönlichen, zwischenmenschlichen Austausch, haben in den Menschen grosse unbewusste Ängste ausgelöst und gleichzeitig ein Vakuum geschaffen, das leicht mit Ideologien, gewalttätigen Eingriffen und ego-zentrischen Wünschen aufgefüllt werden kann.
Die Angst durch die zunehmende Parzellierung der Persönlichkeit seinen inneren Zusammenhalt zu verlieren verstärkt die Verlust -und Verlassenheitsangst des vergessenen (inneren und äusseren) Kindes.

Es sind viele Ängste, Traumata und unverarbeitete Missbrauchs-Erlebnisse, die sich nun auf Covid fokussieren. Statt mit den Krankheits-Symptomen, müssten wir uns mit den dahinter wirkenden Basis-Ängsten befassen!

Heute brauchen wir zunehmend Kraft, die Verbindung zum höheren Bewusstsein durch den «bleiernen Deckel» hindurch aufrecht zu erhalten.


Heilung und Wandlung durch Barmherzigkeit

Die überragende Kraft der Barmherzigkeit wird in allen Welt-Religionen gepriesen. Barmherzigkeit heilt und transformiert. Es wäre ein Irrtum, diese Kraft als eine alte, fromme Tugend abzuwerten. Vielmehr ist Barmherzig Grundlage aller Heilung. Sie erweicht, was hart ist, erlöst, öffnet, was verschlossen ist, weitet aus vom engen egozentrischen Kreisen um das  kleine Ich in den grossartigen Atem kosmischer, all-gegenwärtiger heilender und transformativer Kraft.
Im Herzensgebet, wie es sich vor allem im osteuropäischen Raum entwickelt hat, kommen folgende drei Element zusammen:

  • Das Herz, als Zentrum der Liebe und der Barmherzigkeit und Ort der Neugeburt,
  • Der Odem, der geistige Atem (als Träger des Geistes)
  • Das Licht der Liebe und der Wahrheit.

Diese drei verbinden sich im Atem der Barmherzigkeit (dem Herzensgebet) zu einer einzigen Kraft, die uns als Einzel-Personen und als Menschheits-Leib zu heilen vermag.
Ebenso schützt uns diese Kraft vor dem Zugriff gewalttätiger, zerstörerischer Energien u. dämonischen Einflussnahmen.

Über den Atem aus der «Wesensmitte» schrieb ich am 16. Okt. 2021 (Siehe ältere Beiträge):

«Wahrscheinlich ist es uns allen bekannt, wie es sich anfühlt, wenn wir aus dem kleinen ego-zentrierten Ich leben, atmen, denken und handeln. Im Vergleich zum Leben aus dem Wesen heraus, fühlt es sich eng, entfremdet und unruhig an.
Ich möchte es Wesens-Atmung nennen, wenn der Mensch sich mit seiner bewussten Atmung, mit seiner Wesensmitte (dem Herz-Zentrum) verbindet.
Nun, atmet sein hohes Selbst, sein wahres Wesen, das er ist, welches verbunden und eins geworden ist mit dem Ursprungslicht und der grenzenlosen LIEBE in ihm. Damit ist der Atem gross und kosmisch geworden.
Inmitten seines Wesens ist die Sonne der Barmherzigkeit aufgegangen und sanftes Leuchten hat sich aufgetan und scheint über alle alten, selbst gesetzten Grenzen hinweg.
Im Atem der Barmherzigkeit eröffnen sich Lichträume des Mitgefühls in grenzenloser Anteilnahme, Heilkraft, unendliche Güte, in sanftem, all-gegenwärtigen, leisen Strömen.

Es handelt ich um einen grossen Wandlungsschritt, der geduldig eingeübt werden will. Hierbei führt uns unsere Sehnsucht nach der Quelle allen Lebens und die schon vorhandene Liebeskraft der Ur-Licht-Quelle zu, die in unserem Innersten glüht.

Der Aufgang der inneren Sonne ist eine erfahrbare Realität. Es ist DIE WIRKLICHKEIT.»

Dies ist eine Möglichkeit, wie wir Menschen uns bei der Heilung unserer Welt-Seele beteiligen können, was aber auch unsere Seelenkräfte fühlbar stärken wird.
Spirituelle Stärke bedeutet grosse Spannungen zwischen unterschiedlichen Sphären und Richtungen auszuhalten, wodurch sich im Spannungsfeld kreative Lösungen auftun können.

Das Zitat von F. Renggli entstammt dem Buch: Thomas Mayer: Corona-Impfungen aus spiritueller Sicht – Auswirkungen auf Seele und Geist und das nachtodliche Leben.
Sehr zu empfehlen für alle, die ihre Sicht auf Corona über das rein materielle und statistische Erkennen erheben wollen.

 

4 Gedanken zu „Der kollektive Energiekörper und Heilung durch Barmherzigkeit“

  1. Danke, lieber Werner, für diesen tief fühlenden Beitrag. Ich bin da voll und ganz bei dir. Dem ist nichts hinzuzufügen.

    Ich frage mich, wie diese derzeit noch wenigen Menschen, die Realität erfahren, also WIRKLICHKEIT atmen, sich finden und verbinden können, um zu einer Stimme und einer größeren Kraft zu werden. Sicherlich ist jeder einzelne Mensch der Barmherzigkeit ein Geschenk für die Welt. Und doch braucht es jetzt kreative Ansätze, die nur im Miteinander entstehen können. Es möchte etwas gänzlich Neues geboren werden und die Zeit drängt.

    Herzensgrüße der LIEBE, Mona

  2. Lieber Werner

    ich danke dir für deine Betrachtung, die ich respektiere und nachvollziehen kann. Mir kommt ein anderes Bild für die gegenwärtige Situation: Wir befinden uns im Geburtskanal für eine höhere Bewusstseinsebene. Im Geburtskanal ist es dunkel, eng und es kann schmerzhaft sein, auch die Orientierung ist schwierig. Das Leben aber weiss, dass es geboren werden wird. Das heisst, die Seele weiss, dass sie durch den Geburtsprozess hindurch muss und danach eine grössere Präsenz im menschlichen Körper haben wird. Aus geistiger Sicht stehen alle Zeichen auf Entwicklung hin zu Gemeinschaft und liebevollem Miteinander. Gerade jetzt wird uns im Aussen gezeigt, was alles noch nicht in dieser Liebe ist, wo wir noch nicht unsere Meisterschaft im Menschsein erreicht haben. Alles Dunkle bzw. Unbewusste muss sich zeigen, damit es in Licht transformiert werden kann.

    Ich bin gelassen in diesem Prozess und freue mich auf das Lichtvolle, das geboren werden möchte. Wir sind unendlich geliebt und geschützt, als Einzelwesen, genauso wie als Menschheit.

    Zum Buch von Thomas Mayer: Wohin man den Fokus (den Blick) richtet, das sieht man auch. Ich empfehle, den Blick auf das Gute, Schöne, Wahre zu richten. Dieses Buch ist leider nicht sehr aufmunternd (gelinde gesagt) und bewegt sich in der 4. Dimension der Einstellungen und Meinungen.

    In Dankbarkeit und Liebe für deinen wunderbaren Blog
    Wolfgang

  3. Lieber Werner

    Danke für diesen Artikel! Natürlich stimme ich allem zu! – Könnten wir doch nur bestimmen, mit welcher Therapie wir unseren Mitmenschen heilen! Eine Therapie mit dem Fernziel der Erlangung von Barmherzigkeit der „Patienten“. Warum sind denn so viele Menschen so unbarmherzig, kalt, einsam, streit- kritik- und konsumsüchtig? Hans Joachim Maaz jedenfalls würde zuvor eine Therapie empfehlen, die den „Patienten-Klienten“ von seinem krankhaften Narzissmus befreit und sein Klein-Gross-Problem beseitigt. Ich würde – noch vorher- eine Radikalkur zur Überwindung der materialistischen Denk-Fühl- und Lebensweise verordnen, die den „Klienten-Patienten“ so öffnet, dass er dann seinen Narzissmus erkennt, dessen Ursachen im Nichtgeliebtsein als Kind, seine Konsumsucht annimmt und so die Krankheit überwindet um dann, anschliessend auch für die Haltung und Tugend der Barmherzigkeit offen zu werden. Dann würde er allmählich: MENSCH.

    Viele suchen zur Zeit aber „Heilung“ (das Heil) in der Spritze um dann anschliessend so bleiben zu können, wie sie bisher waren: Es war doch alles in Ordnung, oder nicht? Andere wollen einfach in Ruhe gelassen werden und lassen sich den Pieks geben, um gleich so bleiben zu können wie bisher, Änderungsbedarf=0, das einzige, was sich ändern darf ist: länger leben (Angst vor dem Tod), wieder andere bemerken mehr oder weniger, was abläuft. Sie -also wir- leiden am meisten. Änderungsbedarf=100% (keine Angst vor dem Tod). Dadurch: Leiden, denn Bewusstsein erhöht die Sensibilität für das Leiden, was die anderen vielleicht sogar spüren, das ist ihnen aber unangenehm. Warum sollten sie mit anderen Leiden?

    Sie sind ja selbst schuldig…

    Ich kann mir nun vorstellen, so wahnsinnig das klingt, dass eben der Heilung vom Materialismus noch die Spritze vorangehen muss. Sie heilt ja nicht sondern schädigt, auf allen Ebenen, wie es aus dem Buch von Th. Mayer deutlich wird. Das bemerken die „Patienten“ aber (noch) nicht. Die Inhalte eines solchen Buches interessiert sie nicht. Aus der Erkenntnis des Schadens -insofern man den Schaden im Dies-und Jenseits (der eigentlichen Welt, der Lichtwelt, der wir entstammen und zu der wir immer wieder gehen müssen/sollen/dürfen) übersteht- beginnt man den Materialismus zu erkennen, dann allmählich, weil die Einsicht in die Notwendigkeit der eigenen Innenschau immer dringlicher wird, seinen Narzissmus und anschliessend, weil es gar nicht mehr anders geht: wird man ein tugendhafter Mensch: barmherzig, weise, mutig, gerecht, mässigend usw.

    Im Anfang war: DIE SPRITZE

  4. Lieber Werner

    Ich möchte den Gedanken meiner „Vorgänger“ nur noch das beifügen:
    Ich bin so froh, dass Du dem ersten Teil (Dumpfheit) den zweiten Teil hast folgen lassen (Heilung und Wandlung durch Barmherzigkeit). Die Worte allein wirken erlösend.
    Lieben Dank für diesen tiefgründigen Blog! Mit grosser Dankbarkeit für all Deine wunderbaren 150 Blogs, die Du mit Herzblut geschrieben hast. Danke.

    Viele liebe Herzensgrüsse
    Doris Vez

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