Der Weg zum inneren Licht

Innerseelische Demokratie

Der erste Schritt hin zur Heilung der Sozialsphäre ist, dass wir uns näher kommen und Spaltungen überwinden können. Das erfordert Mut zur Offenbarung unseres eigenen Wesens, das wir nicht selten durch allerlei Brimborium und „schauspielerische“ Verhaltensweisen kaschieren, um unsere Unvollkommenheit zu verbergen.

Mit diesem Mut im Blick glaube ich, dass es in jenem, von Werner Binder in seinem letzten Bloggbeitrag vom 17. Januar 2022 beschriebenen, sich mehr und mehr „verdunkelnden kollektiven Energiekörper“, der nichts anderes als die soziale Sphäre der Menschheit ist, darum gehen sollte, in einen sozialen Austausch zu kommen, ein Austausch, der Gegensätze aushält und Reibung zulässt. Es geht dabei um mehr als eine Kultur der Meinungsfreiheit und des freundschaftlichen Streits.

Wir leben in einer Entwicklungsphase der menschlichen Bewusstseinsevolution, die durch Elemente der Verfinsterung gekennzeichnet ist: Antisozialität, gepaart mit Egoismus (als allgemein-gesellschaftliches Phänomen im Umgang miteinander), Narzissmus (zum Beispiel die herablassende Behandlung von kritisch denkenden Menschen) und eine geradezu atemberaubende Bosheit (zum Beispiel der skrupellose Einsatz von 5G-Technik, die hochproblematischen mRNA-Genspritzen und zugleich die Täuschungen und Lügen über deren angebliche Wirkung und Sicherheit, aber auch die kriminellen und verschleiernden Vorgänge um Organspende sowie generell unser Umgang mit der Tierwelt, weitere Beispiele liessen sich problemlos anfügen).

Diese Elemente treten aber nicht selten ganz fein, beinahe unbemerkt auf und sie betreffen jeden Menschen. Wir sind mehr oder weniger alle betroffen.

Ich fasse sie unter der Überschrift „Materialismus“ zusammen. Sie treten besonders krass im politisch-ökonomisch durchsetzten Wissenschaftsmainstream auf: In der Verdingung der Welt und des Menschen als Sache, Bits, Elektroimpulse, biochemische Prozesse, Patterns und Gencodes, Elemente, die neuerdings zur Kontrolle und Machtausübung manipuliert werden sollen, die aber nichts mit dem eigentlichen Wesen zu tun haben.

Dieses abstossend-faszinierde Bild soll den Un-Geist der transhumanistischen Ideologie, die uns zwanghaft aufgedrängt wird und das technoide Denken, das neuerdings wieder um sich greift, zum Ausdruck bringen. Wollen wir in so einer Welt leben?

Wir sehen schnell, dass diese Begriffe der transhumanistischen Ideologie und den in ihrem Dienst stehenden Geschäftemachern eigen sind, die deshalb im Vormarsch sind, weil es allzu viele Menschen nicht bemerken, ja, es sogar gut finden!

All dies erlebe ich als mächtigen Widerstand: Ein Zurückstauen einer sinnerfüllten, menschlichen Entwicklung, durchsetzt von Angst. Hinter diesem dissoziativen, von Unwissenheit über die Tiefendimension geprägten Angst-Seelenraum des Kapitalismus-Neoliberalismus, der ständig zu verlieren droht, was er sich raubend angeeignet hat, steht das Energiefeld einer kosmisch-wesenhaften Urangst, die polar der kosmischen Liebe gegenübersteht. Mit Machtansprüchen geht außerdem immer auch Ohnmacht einher.

Ich bin mittlerweile sicher, dass es unser Schicksal ist, durch diese Zustände hindurchgehen zu müssen, um unsere Individualität zu schärfen und um sie in ein wirklich soziales Miteinander einfügen zu können. Diese Widerstände können unsere Individualität zum Reifen bringen und uns weiter zum Mensch-Sein in Freiheit anregen. Es ist aber ein schwieriges Lernfeld, das nur wirklich verstanden werden kann, wenn wir es karmisch, über unser physisches Dasein hinaus, denken und erspüren.

Es bedarf aber auch eines Wissens über den Sinn und die Funktion von Widerständen.

Ich bin vor allem davon überzeugt, dass gegenwärtig ein wesentliches Werkzeug zur Bewältigung dieses schwierigen Abschnitts unserer gesamtmenschheitlichen Menschwerdung (innerhalb der politisch-sozialen Sphäre) ein demokratisches Verständnis der menschlichen Gemeinschaft ist, und zwar vor allem im Sinne einer „innerseelischen Demokratie“, wie sie gerade der Psychologe Hans Joachim Maaz vielfach beschrieben hat.

Ein (äusseres) demokratisches System kann nur aufrecht erhalten bleiben, wenn es durch wirklich demokratisch gesinnte und handelnde Menschen (innerlich) erfüllt wird und diese wird es nur geben können, wenn Erziehung und Pädagogik/Bildung diese Ziele, ohne weiterhin durch ökonomische und politische Interessen korrumpiert zu werden, zuoberst anstreben, was uns sofort den tieferen Sinn der Idee der „Dreigliederung des sozialen Organismus“, die Rudolf Steiner vor gut 100 Jahren zugrunde gelegt hat, verdeutlicht.

Spätestens der „Corona-Prozess“ hat uns aber gezeigt, wo wir in puncto Demokratie stehen: Von Demokratie hatten wir jahrzehntelang zwar viel geredet. Es wurde viel darüber geschrieben und theoretisiert. In dem Moment, wo sie dringend zur Anwendung hätte kommen müssen (und immer noch angewendet werden müsste), hat sie gründlich versagt.

Das wirft Fragen auf: 1. Ist unser Staatsschulsystem, das uns zu freien Menschen „bilden“ soll für dieses Ziel tauglich? Und die Antwort lautet: Nein! Dieses System war nie zur Bildung von Freiheitsfähigkeit gedacht, sondern zur Einübung von Gehorsam. 2. Hatten wir im realen Handeln der Menschen überhaupt jemals Demokratie oder wurde sie evtl. mit Reichtum und Wohlstand verwechselt? In westlichen Rechtsstaaten ist sie zwar längst systemisch verankert. Innerseelische Demokratie hatten die meisten von uns sicher nicht gelernt, sonst wäre zum Beispiel dieser „Corona-Prozess“ so nicht möglich gewesen, bei der sich selbst bekennende Demokraten nicht selten geradezu unmenschlich und –wohlwollend ausgedrückt- unintelligent verhalten haben. Das gilt ungeachtet der Tatsache, dass neuerdings Gerichte angeblich wieder Recht-Sprechen.

Es mag sicher nicht wenige einzelne Menschen und kleinere Gruppen geben, die, weil sie die Zeichen der Zeit längst erkannt haben, eine Ausnahme bilden: Als große Gemeinschaft steht der Mensch heute (noch) nicht sonderlich gut da. Bienen oder Ameisenschwärme verhalten sich oft intelligenter als Menschenschwärme.

Und allein vom antisozialen Meinung-Sagen-Dürfen kann keine Demokratie leben. Innerseelische Demokratie verlangt nach einem Zuhören-Wollen und nach dem Willen zur Urteilsfähigkeit. Darüber hinaus ist die Prüfung von Sachverhalten wesentlich, auch wenn sie uns unter Umständen noch so gegen den Strich gehen. Alle diese seelischen Eigenschaften sollten in geistiger Freiheit und in einem tieferen Menschen- und Weltbild gegründet sein.

Innerseelische Demokratie ist in der Freiheit reifer Persönlichkeiten gegründet, die zugleich eine spirituelle Tiefendimension in ihr Leben einfügen konnten.

Im Umkehrschluss heisst das auch: Wären wir wirklich soziale und welt- oder kosmozentrisch (Ken Wilber) ausgerichtete Wesen, bräuchten wir keine Demokratie. Und die sind wir nun irgendwie mehr oder weniger nicht.

Demokratie ist die „Schule“ für antisoziale Egoisten und Narzissten: Also für uns!

Barmherzigkeit

Es mag befremden, Demokratie mit Barmherzigkeit in Verbindung zu bringen. Es kann aber verstanden werden, wenn wir Demokratie eben als „innerseelisch“ erweitert denken, dann verliert dieses Wort seinen abstrakten Nimbus und wird menschlich. Um zum Beispiel mit Menschen, mit denen ein schwerer Dissens besteht auf ein und dieselbe Augenhöhe kommen zu können, was für jeden demokratischen Disput im Bereich des sozialen Miteinanders unabdingbar ist, muss der innerseelischen Demokratie etwas innewohnen, was Brücken von Mensch zu Mensch baut, was auf einem Interesse von Mensch zu Mensch beruht und das Menschliche dabei wichtiger als die Sache nimmt. Dann überschreiten wir diese engen Ego-Grenzen und lösen den Narzissmus auf, der, laut Hans Joachim Maaz schlussendlich der Tatsache geschuldet ist, dass wir als Kinder nicht ausreichend geliebt und anerkannt waren.

Diese seelische Freiheitsleistung sehe ich in der Barmherzigkeit. Barmherzigkeit steht im Dienst der Liebe. Barmherzigkeit bedeutet, dass meine Seelenkräfte des Denkens, Fühlens und Wollens eine neue Qualität erreicht haben. Barmherzigkeit lasse ich 1. walten und/oder sie kann mir 2. zu Teil werden und jene Qualitäten in mir anregen. Das wäre Sozialer Organismus statt Sozial-System. So, wie die neuronalen Netzwerke im Gehirn sich durch Verhaltensänderungen des Menschen ändern und lernen, können auch soziale Netzwerke als Sozialorganismen lernen und sich entwickeln, wenn wir Menschen als Geist-Seele-Körper-Wesen verstehen lernen, die miteinander und mit allen Naturreichen, der Erde und dem Kosmos verbunden sind.

Der Transhumanismus mag diese Ansicht verabscheuen. Das zeigt aber nur, um wes Geistes Kind es sich da handelt!

Jemand muss auf jeden Fall damit beginnen die Schwelle der Antisozialität, Egoität und Bosheit zu überschreiten. Das geschieht nur dann, wenn ich gegenwärtig werde, nachdem ich mir zuvor selbst auf der Spur war. Irgendwann schaffe ich es, an und in mir ein bestimmtes Handlungs-Denk-Gefühlsmuster zu erkennen und nicht mehr zu bedienen. Ich komme dann bei mir selbst an und gelange so in den Strom der „tätigen Nächstenliebe“, „ich erfahre eine existenzielle Betroffenheit im Innersten und ein Tun eines Mitmenschen [oder auch bei mir selbst], das mir zu Gute kommt, das mehr ist als bloßes Gefühl des Mitleidens“ (Käte Hamburger). Dann kommen wir möglicherweise zu dieser „Wesens-Atmung […], wenn der Mensch sich mit seiner bewussten Atmung, mit seiner Wesensmitte, dem Herz-Zentrum, verbindet“ (Werner Binder).

Die sieben geistigen Werke der Barmherzigkeit im christlichen Bereich, die da sind:

  1. Unwissende lehren,
  2. Zweifelnde beraten,
  3. Trauernde trösten,
  4. Sünder zurechtweisen,
  5. Beleidigern gern verzeihen,
  6. Lästige geduldig ertragen,
  7. Für Lebende und Verstorbene beten,

sie sind im Grunde in der Bergpredigt des Matthäusevangeliums gegründet. Auf den ersten Blick nehmen im innerseelischen Demokratieprozess, die fünfte und sechste zweifellos einen hohen Stellenwert ein.

Ungeachtet dessen, dass man sich an bestimmten Worten stossen kann, weil sie -scheinbar- nicht mehr in die heutige Zeit passen, stehen hinter diesen Werken seelische Kräfte, die durch Selbstschulung zu erringen sind.

Zunächst sollten wir bedenken, dass jedes dieser Werke einen Aspekt des Gebens und Nehmens beinhaltet, denn wir könnten ja schnell einmal auch die Beleidiger und Belästiger sein und gerne im Zweifel Rat suchen, zu Schuldnern (das alte Wort für Schuldner ist „Sünder“) werden oder in schweren Stunden Trost suchen wollen. So mancher Disput verläuft nicht selten deshalb harzig, weil einer der Partner seine persönlichen Probleme nicht aus der Sache heraushalten kann. Da ist es manchmal angebracht, Trost zu spenden, Verständnis zu entwickeln und Geduld aufzubringen. Wir sollten auch lernen, etwas, was andere besser wissen, anzunehmen, statt narzisstisch abzulehnen. Es kann Wunder bewirken, wenn wir für Menschen, die uns beleidigt haben, beten; wenn wir uns in einer stillen Stunde in sie hineinversetzen um Verständnis zu suchen. Um wieviel fruchtbarer würden demokratische Prozesse, wenn sie durch eine derartige Vertiefung des Seelenlebens gestützt würden!

Es ist ja immer der Balken im eigenen Auge, den wir zu sehen haben statt ausschließlich den Splitter im Auge der anderen.

Alle diese Werke werden nur dann fruchtbar sein, wenn sie mit völliger Freiheit einhergehen, also ohne das Gegenüber zu kompromittieren. Unter diesem Gesichtspunkt betrachtet, können wir sie durchaus auch heute noch verstehen.

Widerstand als Bewusstseinszünder

Die Frage nach dem tieferen Sinn von Widerständen ist ein sehr interessantes Feld, das uns tiefere Aufschlüsse über Entwicklung geben kann.

Widerstand kann ich aktiv leisten, dann handelt es sich entweder um eine innerseelische Tat, etwas zu vermeiden, zu umgehen, nicht zuzulassen oder auch um eine äußere, politische Tat, die zuweilen notwendig ist, um Rechte einzufordern.

Widerstand kann aber auch durch die Konfrontation mit einer Person, einer Ansicht, die sie äußert oder einem von außen auf mich einwirkenden Sachverhalt seelisch in mir aufkommen, mich blockieren. Es kann sich auch um ein Krankheitsmuster oder eine Krankheit handeln. Widerstände wirken dann wie Wegweiser: Etwas zeigt sich mir und will angeschaut werden. Wo also Widerstand auftaucht, sollten wir eintauchen statt davonzulaufen. Das gilt auch im kollektiven Bereich. Im Grunde ist ein politisch motivierter Verschwörungstheorie-Vorwurf ein künstlich erzeugter Widerstand, der stets wie ein Wegweiser zur Ansicht des eigentlichen Problems führen wird. Wo auf einzelnen Menschen herumgehackt wird, liegt oft „der Hund begraben“, wo Antipathie im Spiel ist ohnehin.

Was nun, wenn wir unser inneres Licht erst dadurch kennen lernen, wenn wir durch jene zu Beginn skizzierten Widerstände hindurch gehen? Ich bezeichnete es als Schicksalsaufgabe der gesamten Menschheit.

Hinter der Totenmaske des Materialismus mit seinen destruktiven Wirkfeldern steht das lebendige, innere Licht.

Was Licht in der Wirklichkeit, also in der Sphäre jenseits der physischen Natur, aus der tatsächlich alle Wirkungen kommen, ist, steht zwar auf einem anderen Blatt. Das physische Phänomen jedenfalls entsteht ausnahmslos dadurch, dass durch Reibung Wärme und dann Feuer, Flamme, Helligkeit entsteht; auch Sonnenlicht ist an sich unsichtbar. Erst dadurch, dass es auf Materie fällt, wird es sichtbar.

Materie als erloschenes und verdichtetes Licht bietet immer Widerstand. Der Materialismus als Summe jener verfinsternden Widerstandsfelder ebenso. Daraus können wir schließen, dass der Materialismus selbst, der alle Widerstandsfelder in sich einschließt, angeschaut werden will. Die Überwindung des Materialismus steht zuoberst auf der Prioritätenliste! Wir sollten in ihn eintauchen und ihn verstehen lernen statt uns vor ihm ausschließlich in luftige esoterische Höhen oder niedere konsumistische Gefängnisse zu flüchten.

Erst im Zentrum der materialistischen Illusionswolke ist die Türe zum Raum einer sinnerfüllten erneuerten menschlichen Gemeinschaft zu suchen, denn ein konsequent zu Ende gedachter Materialismus weist über seine Grenzen hinaus in die Geistige Welt.

Reiben wir ein Streichholz an der Schachtel, entstehen Feuer und Rauch. Zugleich vergeht Materie. Etwas stirbt dadurch. Der Lichtprozess ist zugleich ein Todesprozess, der wandelt: Physisches vergeht, Geistiges ersteht.

Der Materialismus muss erst sterben, damit Geisterkenntnis und soziales Heil erstehen können. Hier spielt die Verwandlung unseres Denkens eine wichtige Rolle.

Gedanken entstammen -aus Sicht der anthroposophisch erweiterten Geisteswissenschaft- nicht dem Gehirn. Sie sind wesenhaft außerhalb von uns -der gesamte Kosmos ist aus Gedanken aufgebaut- sie nehmen lediglich ihren Sitz in uns. Wir ergreifen sie oder schaffen sie selbst. Eigene Gedanken sind neue Wesen. Ihre Qualität, die wir selbst bestimmen können, entscheidet, ob sie Dämonen oder hilfreiche Geister sind. Sie werden erst durch den Widerstand des physischen Gehirnapparates bewusst. Das allein ist der Sinn des Gehirns, das neuerdings zum „Schlachtfeld des 21. Jahrhunderts“ erklärt wurde (Dr. James Giordano; Waffenexperte).

Der alltägliche Denkprozess des Verstandesdenkens ist ein Todesprozess, weil er an das Gehirn als Materie gebunden bleibt. Mit jedem Denkvorgang wird im feinstofflichen Bereich in uns Materie zerstört, die des nachts, wenn wir außerhalb unseres Leibes weilen, wieder, aber nicht vollständig regeneriert wird, deshalb müssen wir schlussendlich unseren Körper irgendwann wieder verlassen. Doch Sterben ist ein Vorgang, der sich auch seelisch-geistig vollziehen kann.

So schließt sich ein Kreis: Erst ein Sterben in alten Gewohnheiten, hier die materialistische Theorie, verursacht durch eine neue Qualität des Denkens-Fühlens-Wollens, führt zur Entstehung einer sinnerfüllten menschlichen Lebensform. Wenn sich unser Denken vom Leib und Gehirn löst als reines und lebendiges Denken, überwinden wir den Materialismus. Das führt zur Erneuerung unserer gesamten Kultur und Lebensweise.

Inneres Licht

Wenn Werner Binder in seinem letzten Bloggbeitrag beschreibt:„Der Aufgang der inneren Sonne ist eine erfahrbare Realität. Es ist DIE WIRKLICHKEIT.“, so kann das bedeuten, dass erst die Kraft, die wir durch die Überwindung der Verfinsterungselemente generieren jenen inneren Sonnenaufgang, der uns auch barmherzig werden lässt, ermöglicht.

Ich verstehe die „Verdunklung des kollektiven Energiekörpers“, die sich in jener zuvor genannten Trias Antisozialität–Egoismus–Bosheit zeigt, als ein Zeichen. Wir sind an einer Grenze angekommen, an der jetzt nicht mehr weggeschaut werden kann, auch wenn man es noch so gerne täte. Etwas wird offenbar, das sich vorher noch irgendwie hinter leeren Begriffen wie „Humanismus“, „Rechtsstaat“, „Bio“, „Sozialstaat“ verstecken konnte.

Die Macher des Angstsystems und jene transhumanistisch Verirrten, die doch auch unsere Mitmenschen und selbst von Angst getrieben sind, versuchen es neuerdings wieder mit neuen Worthülsen wie „Klimagerechtigkeit“, „Organspende“, „Freiheit durch Impfen“, „Kriegsverhinderung durch Waffenlieferung“, „Geiz ist geil“, „Great Reset“ und werden damit grandios scheitern, denn es wird offenbar, was aufscheint.

Lassen wir den Transhumanisten in Freiheit Barmherzigkeit zukommen!

Erst am Abgrund, wenn es nicht mehr vor oder zurückgeht, werden wir das Licht in uns gewahr werden. Dieses spricht zum individuellen Menschen, auch und gerade jetzt. Ohne diese innere Hilfe werden wir scheitern. Doch der Mensch will es immer noch arrogant und narzisstisch übergehen und meint, sich selbst durch die Maschine verbessern zu können oder, unter Ausschluss des Menschen, gleich die Maschinen das tägliche Geschäft verrichten lassen, weil er als „Homo Sapiens“ angeblich nicht weiter entwicklungsfähig ist.

Wird uns vieles genommen, wofür die gegenwärtige Entwicklung -Stichwort „Great Reset“- spricht, können wir demzufolge auch immer weniger verlieren. Das Licht in uns wird dadurch deutlicher, Menschen stellen Fragen, die zuvor noch nicht in ihrem Bewusstseinshorizont aufgetaucht waren.


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